12. November 2011

"Zusammenarbeit mit Kirche liegt in Interesse des Staates"

Podiumsdiskussion zum Staat-Kirche-Verhältnis in Prag...mehr



11. November 2011

"Mit der säkularen Welt in Dialog treten"

Kirche hat "Mehrwert" anzubieten...mehr


26. Juli 2011

Bildungserklärung an Spaenle überreicht

Gespräch über Neugestaltung der bayerischen Lehrpläne...mehr

25. Juli 2011

Gesellschaftspolitisches Forum gestartet

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4. Juli 2011

Katholikentag 2014 in Regensburg

Schmid dankt Bischof Müller für Bereitschaft, Gastgeber zu sein...mehr

1. Juni 2011

Auf die Familie kommt es an

Landeskomitee fordert Stärkung der Eltern- und Familienbildung...mehr

 

Förderung Werteerziehung
Landeskomitee der Katholiken fordert mehr Geld für kirchliche Schulen

Staat muss Angebot zu christlicher Werteerziehung besser fördern

München, 8. Januar 2009. Einen deutlich höheren Finanzbeitrag des Staates für kirchliche Schulen in Bayern hat das Landeskomitee der Katholiken in Bayern gefordert. In einem am Donnerstag, 8. Januar, veröffentlichten Appell an die Verantwortlichen im Bayerischen Landtag und in der Bayerischen Staatsregierung stellt das Präsidium des Landeskomitees fest, dass die Schulen in Trägerschaft von Kirchen, Ordensgemeinschaften und Schulstiftungen durch staatliche Zuschüsse besser ausgestattet werden müssten. Nur so könnten sie auch in Zukunft ihrem spezifischen Auftrag in der Vermittlung von christlichen Werten gerecht werden.

In der Besoldung der Lehrkräfte wie auch bei Baumaßnahmen und Ausstattung einer Schule gebe es für kirchliche Träger Nachteile. Es werde zusehends schwieriger, geeignete Lehrkräfte zu finden, denn an kirchlichen Schulen müssten die Lehrkräfte in der Regel als Angestellte auf die Vorteile einer Verbeamtung verzichten. Beamte erhielten bei gleicher Einstufung und Arbeit aufgrund der steuerlichen Umstände ein höheres Nettoeinkommen und eine bessere Altersversorgung als angestellte Lehrer. Bei Baumaßnahmen, Modernisierung oder Verbesserung der Ausstattung müssten kirchliche Träger in Vorleistung für die gesetzlich zustehenden Staatszuschüsse treten. Dies sei von vielen nicht leistbar.

Kirchliche Schulen seien kein zusätzliches Angebot neben staatlichen Schulen, sondern gehörten zum Bestandteil der regulären Schulversorgung, heißt es in der Erklärung. Dies zeige sich besonders im Bereich der Förderschulen, die sich in Bayern fast zu einem Drittel in christlicher Trägerschaft befänden und damit regional oft die Grundversorgung sicherten. Realschulen würden zu 23 Prozent und Gymnasien zu 10 Prozent von Kirchen und Orden getragen.

Eltern schickten ihr Kind bewusst auf eine kirchliche Schule, weil sie eine christliche Grundorientierung vermittelten, so das Landeskomitee. In der Schule bestehe eine gute Möglichkeit, junge Menschen zu ermutigen, christliche Grundsätze und Traditionen in einer gewandelten Zeit zu leben. Eltern seien bereit, für dieses Angebot Schulgeld zu bezahlen. Neben diesem Beitrag der Eltern und dem finanziellen Engagement der kirchlichen Träger müsse der Staat diese Schulen besser stellen, damit sie ihre Qualität erhalten könnten.

Verantwortlich: Adelheid Utters-Adam

Hier können Sie den Wortlaut der Erklärung als PDF-Datei abrufen