30. April 2012

Neues "Handbuch Pfarrgemeinderat" erschienen

Buch zur kirchlichen Laienarbeit ...mehr



24. März 2012

"Kirchliche Gremien müssen durch Wahl legitimiert werden"
Bericht zur Frühjahrsvollversammlung ...mehr



24. März 2012

Landeskomitee fordert mehr Qualität bei Privatsendern

Medienerklärung zum Abschluss der Vollversammlung...mehr



23. März 2012

"Berichte über Kirche in der Mitte der Gesellschaft verankern"
Vorträge BR-Intendant und BLM-Präsident ...mehr



16. März 2012

Landeskomitee befasst sich mit veränderter Medienlandschaft
Vollversammlung in Augsburg...mehr



3. Februar 2012

Zeitgeschichtliches Dokument aus der Hand Václav Havels

Zeitschrift des Landeskomitees veröffentlicht Notiz...mehr



Verfassungsvertrag Europa
Bayerische Katholiken protestieren beim Europäischen Konvent
In einen europäischen Verfassungsvertrag gehört der Gottesbezug

München, 20. Juni 2003 (ILK) Bayerische Katholiken protestieren gegen das Fehlen eines Gottesbezugs in der jetzt vorgelegten Fassung der Präambel eines europäischen Verfassungsvertrags. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, intervenierte mit einer Erklärung beim Präsidium des europäischen Konvents. Änderungsvorschläge für einen Gottesbezug in der Präambel, wie sie der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel, der Mitglied des Konvents ist und der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Joachim Würmeling, vorgelegt hätten, sollten noch in den Vertrag aufgenommen werden.

Der jetzige Vorschlag entspreche nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die historisch gewachsene Bedeutung des christlichen Glaubens für den Einzelnen wie für Staaten und Gesellschaften in Europa, kritisierte Mangold. Es gehe aber nicht nur um einen historischen, sondern auch um einen inhaltlichen Bezug auf Werte, die das heutige Europa erst wirklich geprägt hätten. Wenn die Europäer wirklich auf der Grundlage gemeinsamer Werte eine friedliche Zukunft sichern wollten, müßten sie es in Verantwortung vor Gott und den Menschen tun.

Eine entsprechende Formulierung in dem Verfassungsvertrag würde anerkennen, dass die Politik nicht für alles Zuständigkeit beanspruchen dürfe und der einzelne Mensch nicht das Maß aller Dinge sei. Christen, Juden und Muslimen würde ein Gottesbezug die Identifikation mit der europäischen Gemeinschaft erleichtern. (wr)