30. April 2012

Neues "Handbuch Pfarrgemeinderat" erschienen

Buch zur kirchlichen Laienarbeit ...mehr



24. März 2012

"Kirchliche Gremien müssen durch Wahl legitimiert werden"
Bericht zur Frühjahrsvollversammlung ...mehr



24. März 2012

Landeskomitee fordert mehr Qualität bei Privatsendern

Medienerklärung zum Abschluss der Vollversammlung...mehr



23. März 2012

"Berichte über Kirche in der Mitte der Gesellschaft verankern"
Vorträge BR-Intendant und BLM-Präsident ...mehr



16. März 2012

Landeskomitee befasst sich mit veränderter Medienlandschaft
Vollversammlung in Augsburg...mehr



3. Februar 2012

Zeitgeschichtliches Dokument aus der Hand Václav Havels

Zeitschrift des Landeskomitees veröffentlicht Notiz...mehr



Gesetzentwurf "Kopftuch"
Landeskomitee der Katholiken zum bayerischen Gesetzesentwurf

München, 15. Juni 2004 (ILK) Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, hat noch einmal die Position des Katholikengremiums im sogenannten "Kopftuch-Streit" bekräftigt. Bei seiner letzten Vollversammlung im niederbayerischen Niederalteich hatte sich das Landeskomitee im April gegen ein generelles Kopftuch-Verbot und für eine liberale Regelung vor Ort ausgesprochen.

Mangold erklärte am Dienstag, 15. Juni, in München, es sei jetzt Aufgabe der bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Landtags, das Gesetz zum Tragen eines Kopftuches von muslimischen Lehrerinnen differenziert zu gestalten. Es müsse jeweils im Konfliktfall an Ort und Stelle eine Lösung gefunden werden, die dem Schulfrieden diene. In Bayern könne eine möglichst liberale und tolerante Lösung gefunden werden.

Der von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf gehe bis an die äußerste Grenze, um einer Einzelfallregelung möglichst nahe zu kommen. Mangold bedauerte, dass das Bundesverfassungsgericht mit seiner Rechtsprechung die ursprünglich vom Land Baden-Württemberg vorgesehene Einzelfallregelung verbaut habe. Ein generelles Kopftuch-Verbot würde als Angriff auf alle Muslime gedeutet und diejenigen erst in den Fundamentalismus treiben, die eigentlich für eine Integration gewonnen werden sollten. (wr)