12. November 2011

"Zusammenarbeit mit Kirche liegt in Interesse des Staates"

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11. November 2011

"Mit der säkularen Welt in Dialog treten"

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26. Juli 2011

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25. Juli 2011

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4. Juli 2011

Katholikentag 2014 in Regensburg

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1. Juni 2011

Auf die Familie kommt es an

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Medienverhalten Jugend
Medienverhalten junger Menschen im Umbruch
Kirche braucht ein schlüssiges Medienkonzept
Landeskomitee der Katholiken: Chancen nutzen

München, 13. März 2008 (ILK) Politik, Gesellschaft und Kirche sollen sich mehr mit dem Medienverhalten junger Menschen auseinandersetzen und vor allem nach Chancen einer besseren Vermittlung von konstruktiven Werten suchen. Dies hat in einer am Donnerstag, 13. März, in München veröffentlichten Erklärung der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, gefordert.

Von der katholischen Kirche in Deutschland erwartet Mangold einen offensiveren Umgang mit den Medien. Weder in den 27 deutschen Bistümern noch auf der Ebene der Bischofskonferenz gebe es umfassende und schlüssige Medienkonzepte, die dem veränderten Medienverhalten besonders bei jungen Menschen gerecht würden, kritisierte er.

Junge Menschen, so zeigten Untersuchungen, wollten an neuen technischen Entwicklungen im Medienbereich teilhaben. Ihr verändertes Nutzungsverhalten beeinflusse inzwischen bereits die Form der Medien, nicht nur im technischen, sondern vor allem auch im inhaltlichen Angebot. Diese Wechselwirkungen sollten gerade kirchliche Anbieter noch mehr als bisher für ihre eigenen Anliegen und Ziele nutzen. Kirchliche Engagements im Internet müssten zielstrebig ausgebaut werden.

Niemanden, erst recht nicht die Kirche, könne es gleichgültig lassen, wenn Fernsehformate oder gewalthaltige Computerspiele Handlungsmuster und Konfliktlösungen präsentierten, die nicht gesellschaftsverträglich seien und den im christlichen Menschenbild begründeten ethischen Normen widersprächen. Der Jugendmedienschutz müsse konsequent ausgebaut werden, forderte Mangold. Dabei erwiesen sich medienpädagogische Hilfestellungen sowohl für das Vorschulalter wie auch für die Erwachsenen- und Familienbildung als besonders wichtig.

Die von einem rasanten und radikalen kulturellen Umbruch geprägte Medienwelt gebe auch Anlass zu der Sorge, dass die interaktiven Medien die Unterschiede zwischen den Bildungsmilieus noch verschärfen könnten. Informelles Lernen finde heute stärker als früher außerhalb der Bildungsinstitutionen statt. Durch die neue Medienwelt und ihre anspruchsvolle Handhabung werde auch die Wissenskluft zwischen in der Bildung bevorzugten und benachteiligten Jugendlichen noch größer. Darauf müssten Schul- und Bildungspolitik sinnvolle Antworten finden. (wr)