12. November 2011

"Zusammenarbeit mit Kirche liegt in Interesse des Staates"

Podiumsdiskussion zum Staat-Kirche-Verhältnis in Prag...mehr



11. November 2011

"Mit der säkularen Welt in Dialog treten"

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26. Juli 2011

Bildungserklärung an Spaenle überreicht

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25. Juli 2011

Gesellschaftspolitisches Forum gestartet

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4. Juli 2011

Katholikentag 2014 in Regensburg

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1. Juni 2011

Auf die Familie kommt es an

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Stammzellenforschung
Landeskomitee der Katholiken kritisiert Vorstoß des Bundeskanzlers

München, 17. Juni 2005 (ILK) Für eine gezielte Förderung der ethisch unbedenklichen Forschung an adulten Stammzellen hat sich der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, ausgesprochen. Zugleich verurteilte er am Freitag, 17. Juni, in einer in München veröffentlichten Erklärung die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geforderte "Forschung ohne Fesseln" auch an Stammzellen, die durch Tötung menschlicher Embryonen gewonnen werden. Es sei ein einmaliger Vorgang, dass ein Regierungschef offen den gesetzlich verankerten Schutz menschlichen Lebens in Frage stelle.

Die Politik wäre gut beraten, die rechtlich unbedenkliche Forschung mit adulten Stammzellen kontinuierlich voranzutreiben. Dadurch könne der international anerkannte hohe Standard der deutschen Forschung an adulten Stammzellen gehalten und auch im Interesse therapeutischer Nutzung weiter ausgebaut werden. Adulte Stammzellen hätten bereits im Gegensatz zu embryonalen Stammzellen in verschiedenen medizinischen Bereichen ihre Wirksamkeit gezeigt. Sie würden auch nicht das Risiko in sich bergen, bösartige Tumore zu erzeugen, wie das bei embryonalen Stammzellen der Fall sei.

Mangold vertrat auch die Auffassung, dass die deutsche Forschung mit der gegenwärtigen Gesetzeslage über genügend Möglichkeiten verfüge, embryonale biologische Vorgänge zu untersuchen. Für medizinische Anwendungen müsse sowohl aus biologischen wie auch aus ethischen Gründen den adulten Stammzellen der Vorzug gegeben werden. Bei der Verwendung embryonaler Stammzellen gebe es bislang keine Heilungserfolge. Der Vorsitzende des Landeskomitees warf dem Bundeskanzler vor, er wolle die Tötung menschlicher Embryos in der vagen Hoffnung rechtfertigen, durch eine entsprechende Forschung könnten "vielleicht einmal" schwere Krankheiten geheilt werden. Auch wirtschaftliche Überlegungen wegen eines angeblich medizinisch-wissenschaftlichen Rückstands in Deutschland könnten die Tötung menschlichen Lebens nach den geltenden Gesetzen niemals rechtfertigen. (wr)