12. November 2011

"Zusammenarbeit mit Kirche liegt in Interesse des Staates"

Podiumsdiskussion zum Staat-Kirche-Verhältnis in Prag...mehr



11. November 2011

"Mit der säkularen Welt in Dialog treten"

Kirche hat "Mehrwert" anzubieten...mehr


26. Juli 2011

Bildungserklärung an Spaenle überreicht

Gespräch über Neugestaltung der bayerischen Lehrpläne...mehr

25. Juli 2011

Gesellschaftspolitisches Forum gestartet

Erstes Treffen in München...mehr

4. Juli 2011

Katholikentag 2014 in Regensburg

Schmid dankt Bischof Müller für Bereitschaft, Gastgeber zu sein...mehr

1. Juni 2011

Auf die Familie kommt es an

Landeskomitee fordert Stärkung der Eltern- und Familienbildung...mehr

 

Klonexperimente in Korea
Landeskomitee der Katholiken reagiert auf Klonexperimente in Korea

München, 17. Februar 2004 (ILK) Auf die jüngst bekannt gewordenen Experimente mit geklonten menschlichen Embryonen in Südkorea und auf andere aktuellen Fragen der Bioethik hat das Landeskomitee der Katholiken in Bayern mit einer Kampagne reagiert. Unter den 4000 katholischen Pfarreien und in den kirchlichen Verbänden wird eine Handreichung für eine kritische Auseinandersetzung zu den verschiedensten bioethischen Themen verbreitet. Die Handreichung unter dem Thema "Die Achtung der Menschenwürde bestimmt unser Handeln" hat bereits ein großes Echo unter Politikern aller politischen Parteien in Deutschland gefunden.

Der Geschäftsführende Ausschuss des Landeskomitees verurteilte in einer am Dienstag, 17. Februar, in München veröffentlichten Erklärung, die Experimente in Südkorea. Durch das Klonen menschlicher Embryonen für die bekundeten therapeutischen Ziele würden Hoffnungen auf schnelle Heilungschancen geweckt, für die es keine Belege gebe. Auch ein durch Klonen entstandener Mensch sei ein Mensch und dürfe nicht als Forschungsgegenstand wie ein Objekt behandelt werden. Eine Missachtung der Menschenwürde sei auch dann gegeben, wenn die Tötung eines Embryos der Forschung zu Heilzwecken untergeordnet werde. Der Mensch dürfe auch in seinem embryonalen Stadium nicht zu einem "Ersatzteillager" degradiert werden. Das Landeskomitee, das etwa eine Million ehrenamtlich engagierter Katholiken in Bayern repräsentiert, rief die Politiker dazu auf, umgehend für ein weltweites Verbot des Klonens einzutreten. (wr/ua)

Anmerkung: Die Handreichung des Landeskomitees "Die Achtung der Menschenwürde bestimmt unser Handeln" kann in der Münchner Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 089/2137-2800 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. bestellt werden.