12. November 2011

"Zusammenarbeit mit Kirche liegt in Interesse des Staates"

Podiumsdiskussion zum Staat-Kirche-Verhältnis in Prag...mehr



11. November 2011

"Mit der säkularen Welt in Dialog treten"

Kirche hat "Mehrwert" anzubieten...mehr


26. Juli 2011

Bildungserklärung an Spaenle überreicht

Gespräch über Neugestaltung der bayerischen Lehrpläne...mehr

25. Juli 2011

Gesellschaftspolitisches Forum gestartet

Erstes Treffen in München...mehr

4. Juli 2011

Katholikentag 2014 in Regensburg

Schmid dankt Bischof Müller für Bereitschaft, Gastgeber zu sein...mehr

1. Juni 2011

Auf die Familie kommt es an

Landeskomitee fordert Stärkung der Eltern- und Familienbildung...mehr

 

Beschleunigung Klonverbot
Schnelles Handeln der Bundesregierung gefordert

München, 13. August 2004 (ILK) Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern hat am Freitag, 13. August, einen eindringlich Appell an die Bundesregierung gerichtet, endlich die erforderlichen Maßnahmen für ein weltweites totales Klonverbot einzuleiten. Angesichts der Nachricht, dass in Großbritannien Wissenschaftler erstmals menschliche Embryonen zu Forschungszwecken klonen dürften, sei höchste Eile geboten, sagte der Vorsitzende des Landeskomitees, Helmut Mangold. In einem parteiübergreifenden und mit großer Mehrheit verabschiedeten Beschluss habe der Deutsche Bundestag bereits im Februar 2003 die Bundesregierung beauftragt, alle verfügbaren Möglichkeiten auf internationaler Ebene zu nutzen, um ein solches Klonverbot durchzusetzen. Seitdem sei leider nichts passiert.

Das Landeskomitee vertrete seit jeher die Auffassung, dass die Forschung mit reproduktivem wie auch mit therapeutischem Klonen die Grenzen überschreite, die die Achtung vor der Würde des Menschen im frühesten Stadium seines Lebens setze. Nach Ansicht von Mangold bestehe die größte Gefahr darin, dass der Menschen zum Ersatzteillager verkomme und nur noch ein Lebensrecht besäße, wenn er bestimmten Wünschen und Vorstellungen entspräche. Dies sei in höchstem Maße unmenschlich und eine unerträgliche Vorstellung. Von den Befürwortern würden die Gefahren des Klonen immer noch nicht genügend wahrgenommen. (ua)