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Entwicklung in Regensburg |
"Irritationen der Vergangenheit" als "erledigt" ansehen Ordinariat Regensburg stimmt Leserbrief des Landeskomitees zu Vorsitzender Mangold begrüßt die "Entwicklung" in Regensburg
München, 8. August 2005 (ILK) Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, hat auf eine Stellungnahme reagiert, die von der Bischöflichen Pressestelle des Bistums Regensburg am 7. August verbreitet worden war. Ein Leserbrief Mangolds zu einem Interview des Bischofs von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, in der in Würzburg erscheinenden Tagespost wurde von Bischofssprecher Dominik Wanner als "deutliche Stellungnahme" ausdrücklich begrüßt. Mit der Bekundung Mangolds könnten "die Irritationen der Vergangenheit als erledigt angesehen werden".
Als Vorsitzender des Landeskomitees, das mehrfach in der Auseinandersetzung zwischen dem Bischof und dem Vorsitzenden des Diözesanrates der Diözese Regensburg, Fritz Wallner, seine Vermittlung angeboten habe, begrüße er diese Entwicklung, erklärte Mangold am Montag, 8. August, in München. In seinen Stellungnahmen zu diesen Auseinandersetzungen und in seinem Leserbrief habe er ausdrücklich auch die Position des Diözesanratsvorsitzenden Wallner wie die aller anderen bayerischen Diözesanratsvorsitzenden vertreten.
Er gehe davon aus, "dass die Auseinandersetzung im Bistum Regensburg jetzt in einer guten Weise beigelegt werden kann", sagte Mangold. Ferner sei er der Auffassung, "dass jetzt die mit dieser Auseinandersetzung ausgelöste Debatte über die Bedeutung und die Notwendigkeit des ehrenamtlichen Laienapostolats und über die dazu von den Bischöfen genehmigten und in Kraft gesetzten Satzungen zusammen mit den Beteiligten geführt und zum Wohl unserer Kirche sinnvoll abgeschlossen werden kann."
Bei allen Bemühungen um die Weitergabe des Glaubens, so der Landeskomiteevorsitzende, "dürfen unsere Bischöfe in ihrem verantwortungsvollen Amt mit der vollen Unterstützung und dem Engagement des Laienapostolats rechnen". Wörtlich fügte Mangold hinzu: "Die katholische Kirche in Bayern verfügt immer dann über großes Ansehen in der Öffentlichkeit, wenn sie in grundlegenden Fragen geschlossen auftritt."
In seinem Leserbrief habe Mangold festgestellt, das Interview des Bischofs könne den "falschen Eindruck erwecken, als ob es Querverbindungen oder Vernetzungen zwischen der Gruppierung ‚Wir sind Kirche' und dem verfassten Laienapostolat gebe". Auch habe er deutlich gemacht, dass die von den Bischöfen anerkannten Organe des Laienapostolats "weder eine ‚Propagandamasche' betrieben, noch ‚Kampagnen' in Gang gesetzt oder sich daran beteiligt hätten". Die Gruppierung "Wir sind Kirche" sei im Gegensatz zu den katholischen Räten und Verbänden in Bayern mit mehr als einer Million engagierter Katholiken "nur eine verschwindende Minderheit". Besonders wichtig sei ihm die Feststellung in dem Leserbrief gewesen, dass die Katholikenräte in Bayern "eindeutig und unmissverständlich auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen". Sie stünden ebenso eindeutig zum kirchlichen Amt und nähmen die ihnen durch die jeweiligen Diözesanbischöfe zugewiesenen Aufgaben und Rechte als Organe des Laienapostolats im Sinne des Konzildekrets über das Laianapostolat wahr. (wr) |
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