27. August 2010

Landeskomitee trauert um Ermin Brießmann

Früherer Vorsitzender der katholischen Laien mit 74 Jahren verstorben...mehr

 

 


7. Juli 2010

Nachhaltigkeit als Pfeiler wirtschaftlichen Handelns

Vergabehandbuch für Erzdiözese München und Freising angekündigt...mehr

 

 


28. Juni 2010

Präsidium des Landeskomitees trifft Ministerpräsident Seehofer

Übereinstimmung in ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen...mehr

 

 


21. Juni 2010

Aufforderung zu persönlichen Gesprächen

Erklärung des Vorsitzenden Albert Schmid zu den gegenwärtigen Vorgängen im Bistum Augsburg...mehr

 


14. Juni 2010

Landeskomitee der Katholiken kritisiert Sparpaket

Vorsitzender Schmid: Bedürftige werden zu Bittstellern für zustehende Ansprüche...mehr

 


23. März 2010

Einladung zum Ökumenischen Kirchentag in München

Landeskomitee der Katholiken fordert zur Teilnahme auf...mehr

 


Benachteiligte Jugendliche
Landeskomitee der Katholiken fordert konzertierte Aktion
Politik und Wirtschaft müssen Schwächeren eine Chance geben

München, 23. Juli 2003 (ILK) In der momentan schwierigen Ausbildungs- und Berufssituation junger Menschen hat das Landeskomitee der Katholiken in Bayern eine konzertierte Aktion von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien gefordert, um benachteiligte und behinderte Jugendliche für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Ausbildungsmangel, Rekordarbeitslosigkeit bei jungen Menschen unter 25 Jahren und Einschnitte bei der Förderung der beruflichen Bildung mache viele Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt nahezu chancenlos, heißt es in einer am Mittwoch, 23. Juli, in München veröffentlichten Stellungnahme des Geschäftsführenden Ausschusses des Landeskomitees.

In der gegenwärtigen Engpass-Situation stünden vor allem schwächere Jugendliche in der Gefahr, keinen beruflichen Einstieg oder Anschluss zu erhalten. Eine Gesellschaft verbaue sich jedoch ihre Zukunft, wenn sie ihrer Jugend notwendige Berufschancen verweigere. Die humane Qualität einer Gesellschaft zeige sich vor allem im Umgang mit ihren Benachteiligten und Behinderten. Es sei von Nachteil für die ganze Volkswirtschaft, wenn sie den schwächeren Jugendlichen keine Integrationschancen ermögliche. Die berufliche Ausbildung aller Ausbildungswilligen und Ausbildungsfähigen müsste die wichtigste Zukunftsinvestition werden. Deshalb sollten benachteiligte und behinderte Jugendliche gezielt gefördert werden, damit sie beruflich Fuß fassen könnten. Dabei spielten Fördermittel eine wichtige Rolle.

Bereits im November vergangenen Jahres hatte das Landeskomitee gefordert, die Fördermittel für diejenigen Jugendlichen nicht zu kürzen, die sich im Übergang zwischen Schule und Beruf befänden. Die Arbeit von anerkannten Bildungsträgern dieser berufsorientierten Qualifizierung von jungen Menschen sei eine wesentliche Hilfe zur Integration von arbeitslosen jungen Menschen, stellte das Landeskomitee damals fest. Dies konnte mit einer Vermittlungsquote von rund 54 Prozent belegt werden. In Zeiten allgemeiner beruflicher Schwierigkeiten müsse nun der Hilfestellung weniger leistungsstarker Jugendlicher erste Priorität eingeräumt werden. Auch sie bräuchten eine adäquate Chance zur beruflichen Eingliederung. (ua)