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Pressemitteilung - 28. März 2009 / 4 |
| Spaenle will kirchliche Schulen stärker fördern
Kultusminister: Christliche Grundprägung für Gesellschaft unverzichtbar
Bamberg, 28. März, 2009. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle will die Förderung
kirchlicher Schulen durch den Freistaat verstärken. „Kirchlich getragene Schulen ergänzen
die Schulversorgung in Bayern um eine unverzichtbare Facette“, sagte Spaenle am
Samstag, 28. März, bei der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in
Bamberg laut Redemanuskript: „Wir sind bei der Aufstockung der Förderung kirchlicher
Schulen auf einem guten Weg. So erhöhen wir den Schulgeldersatz von derzeit 66 Euro auf
75 Euro im kommenden Schuljahr.“ Dazu investiere der Freistaat rund 13 Millionen Euro
zusätzlich. „Als Fernziel in den nächsten beiden Doppelhaushalten bemühen wir uns, den
Schulgeldersatz schrittweise auf 100 Euro zu erhöhen“, kündigte Spaenle an. Das
Landeskomitee der Katholiken hatte Anfang des Jahres eine Erhöhung der staatlichen Mittel
für kirchliche Schulen gefordert.
Der CSU-Politiker bekannte sich zu einem christlich-abendländischen Fundament der
Gesellschaft. Er wandte sich gegen Versuche, Kreuze und religiöse Symbole aus den
allgemeinbildenden Schulen zu entfernen: „Wir halten Symbole, die die christlichabendländische
Grundprägung unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen, für
unverzichtbar.“ Das schlage sich auch in den entsprechenden Rechtsgrundlagen wie dem
Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz nieder. „Es ist unser gemeinsames
Anliegen, die soziale und kulturelle Identität unserer Gesellschaft zu fördern“, betonte
Spaenle. Dieser Auftrag ergebe sich in besonderer Weise aus der Bayerischen Verfassung:
„Sie verpflichtet uns auch zu einem klaren Bekenntnis zur Würde des Menschen, die in
unserem christlichen Verständnis von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen ihren
Ausgangspunkt hat.“
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